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VORSTELLUNG DES KRANKENHAUSES
Das Krankenhaus Kolos Vaszary ist eine mehr als 100 Jahre alte Institution, welche kranke Patienten pflegt und versorgt. Es wurde im Pavillonsystem gebaut und befindet sich im östlichen Teil des Komitats Komárom-Esztergom, 46 km von Budapest entfernt.
Das Krankenhaus liegt im Herzen von Esztergom auf einer Fläche von mehreren Hektaren. Wegen seiner besonderen Umgebung bietet es ein ruhiges Milieu zur Heilung der kranken Patienten.

Seit dem 1. Januar 2011 verfügt das Krankenhaus über 483 Krankenbetten. Die Zahl der zur Zeit aktiv benutzten Krankenbetten beträgt 378, von denen 3 Krankenbetten (SBO-Abteilung) vorübergehend nicht benutzt werden.
Die Zahl der Krankenbetten für chronisch kranke Patienten beträgt 105. Von diesen stehen 41 Krankenbetten der Rehabilitation von Patienten mit Beschwerden des Bewegungsapparates, 39 den chronisch Geistekranken, 10 der Hospic-Abteilung, 15 der onkologischen Rehabilitation zur Verfügung. (Die 15 Krankenbetten für onkologische Rehabilitation sind seit dem 1. August 2011 vorübergehend nicht benutzt.)

Das Einzugsgebiet des Krankenhauses berechtigt 97.000 Einwohner zur Krankenversorgung in der inneren Medizin (Kardiologie, Gastroenterologie, Nefrologie, Hematologie und Onkologie), Chirurgie, Gefäßchirurgie, Traumatologie, Geburtshilfe-Frauenheilkunde, Kinderheilkunde und in der intensiven Krankenversorgung,

  • auf dem Gebiet der Nervenheilkunde, HNO-Station, Augenheilkunde, Urologie, Psychiatrie sind 138.000 Einwohner aus dem Komitat berechtigt,
  • auf dem Gebiet der Rheumathologie sind alle 318.000 Einwohner des Komitats berechtigt, weil im ganzen Komitat keine weitere rheumatologische Station vorhanden ist.

In den verschiedenen Fachbereichen der bettlägerigen Kranken werden auch alle Behandlungen an ambulenten Patienten durchgeführt.
Fast alle Fachbereiche sind in dem - im Jahre 1988 rekonstruierten - Krankenhaus mit Pavillonsystem vertreten.
Im Jahre 2000 wurden 450.000 ambulante Patienten in den verschiedenen Abteilungen versorgt und gepflegt. Dies sind 10% mehr als der Durchschnitt der vorigen Jahre.
Hier wurde die erste Matrix-Abteilung Ungarns (Ophtalmologie-Laryngologie) errichtet.

2009 hat unsere Institution den Titel "Babyfreundliches Krankenhaus" nochmals bekommen.

2009 wurde ein Preis für den Titel "Babyfreundliches Krankenhaus" vom Landesinstitut für Kindergesundheitswesen (Förderer) ausgeschrieben. An dieser Ausschreibung hat unsere Institution erfolgreich teilgenommen und hat dabei den Titel "Babyfreundliches Krankenhaus" mit einer Förderung von 2.000.000 Ft gewonnen. Der Preis wurde uns verliehen, da unser Krankenhaus über eine stationäre Abteilung der Geburten und Neugeborenenpflege verfügt. Mit diesem Geld müssen die - in dem Preisausschreiben angegebenen WHO-UNICEF Voraussetzungen permanent eingehalten werden um den Titel nicht zu verlieren.
Im März 2010 wurde der Förderungsvertrag unterschrieben. Unser Krankenhaus ist zur Führung des Titels "Babyfreundliches Krankenhaus" für höchstens 3 Jahre lang berechtigt.
 

Arbeitsbereich Name Telefon E-Mail-Adresse
Generaldirektor Dr. Kanász Gábor 33/542-301 gabor.kanasz@vaszary.hu
beauftragter Chefarzt des Krankenhauses Dr. Pák Péter 33/542-301 titkarsag@vaszary.hu
Direktorin der Qualitätmanagement Dr. Hambachné Kaszner Zsuzsanna 33/542-480 hambachne@vaszary.hu
Wirtschaftdirektorin Lugosi Krisztina 33/542-300/160 kriszti.lugosi@vaszary.hu
Direktorin der Krankenpflege Srutek Gabriella 33/542-305 gabriella.srutek@gmail.com

 
Kurze Geschichte des Krankenhauses Kolos Vaszary

In Esztergom - in der Stadt des Staatsgründers Hl. Stephan - geht die Geschichte des Gesundheitswesens auf die Zeit unseres großen Königs zurück.
Das erste Spital des Landes wurde hier gegründet.
Für den Bau unseres heutigen Krankenhauses war der größte Spender Kardinal Kolos Vaszary, so trägt unsere Institution seinen Namen. Das urspünglich aus einem Armenhaus eingerichtete Krankenhaus, dessen Leiter der - im ganzen Europa bekannte Botaniker (Bank- und Schulleiter) Sándor Fechtinger war, konnte am Ende des 19. Jahrhunderts die entsprechende Krankenversorgung nicht mehr einbringen. Zu dieser Zeit haben viele dem Beispiel des Kardinals gefolgt und haben für den Bau eines neuen Krankenhauses großzügig gespendet. Die Namen der Spender sind auch heutzutage auf dem Marmortafel am Gebäude der alten chirurgischen Station noch zu lesen.

Mit den Bauarbeiten wurde am 10. Juli 1900 angefangen und die ersten Kranken konnten hier schon am 12. Dezember 1901 ihre Krankenbetten beziehen.
Damals haben zwei Ärzte und fünf Nonnen in 8 kleineren und größeren Gebäuden in 104 Räumen gearbeitet.
Der erste Direktor des Krankenhauses war Dr. Béla Gönczy. (Zum Gedenken an ihn steht die Inschrift an seinem Grabmal auf dem Friedhof in der Innenstadt "Inslebenrufer /=Gründer/ des Krankenhauses"). Bis 1948 haben er und sein Patensohn Dr. Béla Égenhoffer das Krankenhaus geleitet. Bis 1950 wurden die Pflegeaufgaben durch die barmherzigen Nonnen vom Hl. Vinzenz versehen.

Unser Krankenhaus war immer ein öffentliches Krankenhaus der Stadt Esztergom, dadurch war es natürlich auch von den - die Stadt betreffenden politischen Diskriminierungen empfindlich berührt.

Im Jahre 1989 konnte unsere Institution den Namen Krankenhaus Kolos Vaszary, Esztergom übernehmen. Trotz Schwierigkeiten hat das Krankenhaus die vergangenen 110 Jahre so überstanden, dass es sich von Zeit zu Zeit erneuert konnte.
Zahlreiche, später im ganzen Land bekannte Ärzte haben mit ihrer Laufbahn bei uns angefangen und kürzere oder längere Zeit hier gearbeitet.
Nennen wir einige von ihnen - ohne Anspruch an Vollständigkeit: Dr. Attila Naszladi, Dr. Mariann Boga, Dr. János Holló, Dr. Péter Votisky. Unsere Kollegen waren Professoren Dr. István Pénzes, Vilmos Csernohorszky, Dr. Lóránt Leel-Őssy und Dr. Árpád Szállási.
Wir könnten die Namen unserer vorzüglichen Ärzte noch lange aufzählen.

In der Stadt vom Heiligen Stephan war es immer eine Ehre den Rang "Prister vom Hippokrates" zu tragen - dies ist heute noch so und bleibt auch hoffentlich in der Zukunft genau so. Obwohl die Probleme des heutigen ungarischen Gesundheitswesens unser Krankenhaus vielleicht noch tiefer als den Durchschnitt betreffen, sehen wir optimistisch in die Zukunft, was wir unserer Vergangenheit zu verdanken haben.

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